In Abständen von  zwei bis drei Monaten soll hier eine individuelle Pflanze vorgestellt werden, der besonderen Wuchsform, Blüte oder anderer Eigenschaften wegen.

Pflanze des Monats

Gymnocalycium x heidiae Neuhuber

 

Die als Nothospezies beschriebene Pflanze stammt aus der Provinz Catamarca, Argentinien. An der Ostseite der Sierra de Manchao befinden sich die Habitate zahlreicher rotblühender, als Gymnocalycium baldianum bekannter Pflanzen und Gymnocalycium x heidiae. Der Erstfund im Jahre 1991 überraschte sehr, war doch bei einer Pflanze eine starke Lilafärbung der Blüte zu erkennen. Weitere Nachforschungen in den nächsten Jahren ergaben Blüten in allen Schattierungen zwischen Rot und Weiss. G. x heidiae wird insgesamt grösser als G. baldianum und besitzt eine enorme Pfahlwurzel, die sich erst im unteren Teil aufsplittet und in Faserwurzeln übergeht.

Die Fundorte in einer Höhe von knapp über 1000 m befinden sich auf Hügeln die meist mit Busch bedeckt sind. Die Pflanzen wachsen einzeln, im Gras und im Schatten der Büsche, in humosem Substrat mit felsigem Untergrund.
 

Der Typfundort

G. x heidiae south of Los Varelas
Typfundort (GN 714) südlich von Los Varelas.

 

Pressed between rocks but sheltered ... ... or in vegetable mould with rubble - one can recognice   G. x heidiae by its long pericarpel. Fruit is elongated and fusiform shaped.
Eingezwängt in Felsspalten, dadurch jedoch geschützt ... ... oder im mit Schotter durchsetzten Humus - man erkennt G. x heidiae sofort am verlängerten Perikarpell. Die Frucht ist gestreckt und spindelförmig.

 

Only hurt plants are sprouting. Dry plants show their humps. Rootes going deep in the rocky and rubbly soil.
Nur verletzte Pflanzen sprossen. Bei Trockenheit treten die Höcker hervor. Die Wurzel bohrt sich tief in das felsig, schottrige Substrat.

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