ein magnet zieht eisen, kobalt und nickel an, aber auch legierungen mit diesen metallen. (bei einer legierung werden verschiedener metalle miteinander verschmolzen.)
magnetische kräfte können durch bestimmte stoffe (holz, papier, kunststoff, ...) hindurch wirken. eisenblech jedoch hat eine abschirmende wirkung.
die stärkste anziehungskraft besitzt ein magnet an seinen beiden enden. diese werden pole genannt. (an den polen tritt eine verdichtung der feldlinien auf. feldlinien sind unsichtbare kraftlinien, die mit zum beispiel mit eisenspänen sichtbar gemacht werden können. auch eine kompaßnadel stellt sich immer genau in die richtung dieser feldlinien.)
hängt man einen stabmagneten frei beweglich auf, so zeigt ein pol immer in eine richtung, nämlich zum nordpol bzw. zum südpol der erde. man bezeichnet das nach norden weisende ende des magneten als nordpol und das andere als südpol.
ungleichnamige magnetpole ziehen einander an, gleichnamige stoßen einander ab. liegen die gleichnamigen pole zweier magneten aufeinander, verstärkt sich die magnetische wirkung (mehr feldlinien). ungleichnamige pole aufeinander schwächen die magnetische wirkung.
stahl wird durch das mehrmalige bestreichen mit einem magneten zu einem dauermagnet. ein weicheisenstab aber verliert seine magnetische polung bald wieder.
im unmagnetischen eisen liegen elementarmagnete (= kleinste magnete) im ungeordneten zustand. daher zeigt sich keine magnetische wirkung. beim magnetisieren werden diese geordnet, so daß gleiche pole in die gleiche richtung zeigen. das eisen ist somit magnetisch.