Saharastaub wurde mit Hilfe eines durchsichtigen Klebestreifens vom Autodach aufgesammelt (siehe kleines Bild der Staubprobe rechts). Im Mikroskop zeigt sich der hohe Anteil an plättchenförmigen Mineralien, die aufgrund ihrer Gestalt nur langsam aus der Luft absinken und so leicht über weite Strecken verfrachtet werden können. Der überwiegende Teil der abgebildeten Strukturen sind Bestandteile des Saharastaubes, ein kleinerer Anteil dürfte "heimischer Schmutz" sein. Interessant wäre eine weitere Untersuchung der Staubprobe im Polarisationsmikroskop. Die während der Arbeit am Mikroskop eingestellte Vergrößerung betrug 360 x.  

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© 2008 Karl Kaiser