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Bilder aus meinem Garten
Der Garten im August und September 2008
Unter der Robinie sieht es im Sommer eher einfärbig grün aus. Grün in allen Schattierungen zeigt auch das Kräuterbeet, hier im Morgenlicht. Die Blütenkerzen der Minzen sehen hier in Verbindung mit dem Bronzefenchel und der Königskerze besonders schön aus. Trotzdem darf man die Wuchskraft der Minze nicht unterschätzen! Den vielen Insekten zuliebe, die sie anlockt, darf sie aber jedes Jahr ein bedeutende Fläche des Beets bewachsen.
Der August ist unbestritten die Zeit des Sommerbeetes. Im heurigen Jahr wuchsen darin bedeutend weniger Verbena hastata Pflanzen, vermutlich wurde es einigen zu eng oder sie haben sich im ersten Jahr zu sehr verausgabt, jedenfalls brauchen die Sämlinge noch eine Weile, ehe sie groß genug sind. Die Folge davon war, dass das Beet heuer viel mehr Rosaanteil hatte, was auch durch die beeindruckend große und sehr lange blühende Wiesenraute 'Hewitt's Double' bedingt war.
Aber auch die Sanguisorba-Pflanzen haben sich gut entwickelt und waren heuer höher und üppiger als 2007. Ein toller Blickfang waren auch die weißen und lila Agastache rugosa Pflanzen, die lange das Beet geziert haben. Der Star mittendrin war einmal mehr der Staudenknöterich. Etwas enttäuschend verhielt sich dageben der Blutweiderich. Ich glaube, er hatte während der Blüte zu trockene Witterung und blühte daher auch nicht wie im Vorjahr üppig nach.

Verschiedene Miscanthus-Sorten bilden ab Mitte August tolle Lichtstimmungen.

Rechts sieht man Vernonia baldwinii, eine etwas niedrigere Vernonienart, die ab August mit ihren kugelförmigen Blüten jedes Beet wunderbar ergänzt. Die Samenstände sind auch im Winter ein Blickfang (siehe Winterbilder).

Im Hochsommer haben die Gräser ihre Zeit. Ganz rechts noch einmal das Sommerbeet, durch den Bibernellrosenbogen gesehen. Daneben Miscanthusdurchsichten. Das Bild links zeigt im Hintergrund Miscanthus sinensis 'Malepartus', davor Molinia caerulea 'Transparent' und im Vordergrund Eragrostis curvula. Ohne Gräser wäre der Garten ab dem Hochsommer bis in den Vorfrühling hinein ohne Struktur.
Ganz rechts ist das linke Buchtbeet zur Zeit der Phloxblüte zu sehen. Ich habe vor, dort weitere Sorten anzusiedeln, da sie scheinbar gute Bedingungen vorfinden. Im Hintergrund leuchtet dazu der Federmohn. Auf deinen kleinen Bildern ist oben noch einmal der Federmohn, diesmal von weiter weg zu sehen, darunter das Sommerbeet gegen Ende August, wenn sich bereits Gelb in die lila Kombinationen hineinmischt.
Links sieht man den neuen Sitzplatz am Teich. Vor allem in den Sommer-monaten hat er sich bereits sehr bewährt! Rechts ist der Weg zwischen Schwimmteich und dem etwas tiefer liegenden Reinigungs- teich zu sehen. Auf diesem Damm hat sich Eragrostis curvula angesiedelt. Dieses Gras blüht im Sommer überreicht und lässt seine Ähren im Abendlicht glänzen. Es sät sich zwar aus, kann aber leicht gejätet werden.
Im Beet neben und um die Rankpyramide dominieren im Spätsommer eher Pastellfarben. Diese stammen von Clematis 'Cote d' Azur', der rosa Malve Alcea 'Parkrondell', weißem Staudenknöterich und einer weißen Staudenwicke Lathyrus latifolius 'Albus', die man viel öfter in Gärten verwenden sollte. Das Gras links konnte ich leider nicht bestimmen, falls es jemand kennt, bin ich über Vorschläge froh!
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