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Mein
Frühlingsbeet im Halbschatten liegt bis Anfang
April im Winterschlaf. Nur die Helleborus, Hepatica
und einige Leucojum zeigen Farbe. Für das kommende
Jahr plane ich zahlreiche Zwiebelpflanzen für diese
Phase des Jahres ein. Dass es wirklich Frühling
wird, merkt man aber Anfang April spätestens an
den Grasfröschen und Erdkröten, die sich zu
Dutzenden im Teich einfinden und einige Tage bleiben.
Dann sind sie so schnell verschwunden, wie sie gekommen
sind.
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Ein
fast schon chronisches Problem in meinem Garten ist
der Mangel an Mulchmaterial für die vielen Schattenbeete.
Daher bat ich die verwunderten Nachbarn um ihr Baumschnittgut,
das mein Freund und ich dann mit dem Lastwagen holten
und in zwei Tagen Arbeit in wunderbares Häckselgut
verwandelten. Der rechte Haufen besteht aus Falllaub,
das wir auf einer steilen Schafweide gerecht haben,
weil das Laub aus dem eigenen Garten zuwenig gewesen
wäre.
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Ich
mulche die Schattenbeete mit Häckselmaterial, Laub
und Laubhumus mehrere Male im Jahr, meist nach Regenfällen,
um die Feuchtigkeit des Bodens länger zu erhalten.
Eine Verbesserung der Bodenstruktur tritt sehr rasch
ein; schon nach einem Jahr mulchen konnte ich eine Verbesserung
feststellen. In jenen Beeten, in denen ich seit mehr
als drei Jahren mulche, ist der Boden nun hervorragend
für Waldstauden geeignet und viele Stauden wachsen
dort auch viel besser als an anderen Stellen im Garten.
Zusätzlich zum Mulchen streue ich bis zu zweimal
im Jahr Hornspäne in die Beete, um den Stickstoff,
der durch die Verrottung des Mulchs verbraucht wird,
wieder zuzuführen. Die beiden Bilder zeigen den
Garten in einer kurzen Phase Anfang April, in der Gelb-
und Rottöne vorherrschen.
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Am
spannendsten sind im Frühling meine Schattenbeete.
Das Frühlingsbeet mit seinen zahlreichen (und
viel zu eng gepflanzten ;-)) Schattenstauden besticht
mit Brunnerasorten, Epimedien, Helleborus, Pulmonarien,
Primula, Lathyrus, Trillium, Buschwindröschen
und zahlreichen anderen meiner Sammelobjekte. An anderer
Stelle im Garten lugt verborgen unter einer Hecke
der Hundszahn, Erythronium, hervor. Zusammen mit dem
roten Epimedium x rubrum ergibt das eine interessante
Kombination. Das Bild darunter zeigt Saruma henryi,
eine leicht zu kultivierende Schattenstaude aus Asien,
die einen ausgesprochen weichen, fast schon flauschigen
Austrieb aufweist und deren dekorative, herzförmige
Blätter sich auch das ganze restliche Jahr weich
wie Hasenohren anfühlen. Zudem bekommt Saruma
gelbe Blüten.
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