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Bilder aus meinem Garten
Der Garten im Herbst 2008
Ab Mitte September merkt man den Herbst. In dieser Zeit sind vor allem die Sorten des Staudenknöterichs, Agastachen und Gräser tonangebend. Rechts sieht man das Hochsommerbeet, das nun von Samenständen geprägt ist. Ich lasse alles bis in den Frühling hinein stehen, dadurch kommt es aber auch zu Aussaat. Wer keine Sämlinge möchte, muss auf diesen Herbst- und Winteraspekt leider verzichten.
Das Staudenbeet in der Wiese gegenüber, erst im Frühjahr, also knapp ein halbes Jahr vor diesen Bildern, angegelegt, ist dank Agastachen, Rudbeckien, Helianthus, Cirsium und Nepeta nach wie vor eine Pracht. Die hellere Agastache (Mitte und rechts) ist 'Ayala', die blaue ist die Art A.rugosa. Ganz links die tolle einjährige Spinnenpflanze 'Señorita Rosalita', die buschig bleibt und vom Frühsommer bis in den Herbst ohne Pause durchblüht.
Die Gräser am Teich haben nun Hochsaison. Rechts stehen Miscanthus-Sorten, das kleine Bild rechts oben zeigt sie Samenstände von Stipa capillata im Kiesbeet, darunter ein lila Asternsämling zusammen mit den Blütenständen der Hortensie 'Annabelle'. Ganz rechts der Abgang zu Teich, umgeben von Rudbeckien, Gräsern und Sedum. Astern brauche ich im Garten ganz offensichtlich noch mehr!

Vor den ersten kalten Nächten präsentiert sich das Laub der Beetpflanzen noch vorwiegend in Grün. Links das Hochsommerbeet, rechts der Blick vom Teichdeck nach Westen, in die Beetbucht. Nicht sichtbar im Vordergrund ist ein neues Beet entstanden, auf das ich im kommenden Jahr schon sehr gespannt bin! Im Vordergrund dese Fotos sieht man auch, dass Zaunwinden den Knöterich fest im Griff haben...

Das Kiesbeet verliert im Herbst nach und nach seine Farbe, stattdessen treten Braun- und Gelbtöne, durchsetzt vom Pink der Rosen sowie dem Rot der Hagebutten und des wilden Weins am Haus, in den Vordergrund. Auch die Strukturen gehen durch die ersten Rückschnitte verloren. Das Gras rechts ist Miscanthus 'Morning Light', eine sehr zu empfehlende Sorte, die in unseren Breiten fast nie zur Blüte gelangt.
Links das Staudenbeet meiner Mutter am 10. Oktober. Immer noch geben die Agastachen den Ton an, ganz am Anfang wächst Pennisetum alopecuroides f. viridescens, ein tolles, sehr großes Lampenputzergras mit braunen Bürsten. Große Horste davon sind sehr beeindruckend, auch wegen des schönen, überhängenden Laubes. Rechts der Teich umgeben von Gräsern, unten eine Detailaufnahme derweißen Herbstanemonen. Im Gegensatz zur rosa Anemone hupehensis, von der ich aufgrund der Wuchskraft und der brüchigen Wurzeln, die man nie mehr aus dem Boden bekommt, ausdrücklich abraten möchte!, sind die weißen und rosa Namenssorten, die zum Teil auch gefüllt sind, sehr zu empfehlen.
Der neue Sitzplatz am Teich im Herbst. Die Randbepflanzung wird erst im kommenden Frühjahr die Erde verdecken. Im Herbst ist der Teich meist ganz klar, aber schon zu kalt zum Schwimmen. Die Wasserpflanzen haben um diese Jahreszeit ihr Wachstum schon lange beendet.
Das Beet unter dem Apfelbaum (links) lebt im Herbst von der Färbung der Gillenia und den Hostablättern. 'June' in der ersten Reihe färbt dabei immer als letztes um. Rechts das Birkenbeet, das jedes Jahr im Herbst ein Blickfang ist, wohl auch wegen der dekorativen gelben Birkenblätter, die wie auf den Rasen gestreut aussehen. Wichtig sind die dunklen Blätter von Immergrün und Efeu als Kontrast zu den verfärbenden Hostas und Farnen.
Der untere Teil des Gartens gewinnt durch die Herbstfärbung der Stauden. Ganz links die hintere Seite des Apfelbaumbeetes, daneben der Blick vom unteren Ende des Gartens Richtung Haus und Hochsommerbeet. Dieses sieht man rechts noch einmal genauer, wo Miscanthus, roter Knöterich und Geranium 'Rozanne' kontrastieren. Später gesellt sich noch Helianthus salicifolius in Gelb dazu.
Gegen Ende Oktober leuchten die Beete nur mehr an sonnigen Tagen auf. Dann wirken die Schattierungen zwischen Grün und Braun wie ein Gemälde. Bei Regenwetter ist der Garten ab jetzt allerdings ziemlich trist. Zudem kann es jederzeit zu schneien beginnen und die Beetstauden werden alle geknickt. Ich freue mich um diese Zeit meist auf den ersten richtigen Raureif!
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