zur Startseite
Bilder aus meinem Garten
Der Garten im Juni und Juli 2008
Links sieht man die Sorte 'Berlin Tiger' der Wasserschwertlilie Iris pseudacorus, die im halbschattigen Beet unterhalb des Reinigungsteiches wächst. Rechts oben blüht eine besonders schöne Nepeta, darunter ein Sämling von Geranium pratense, der dieses Jahr besonders üppig war. Ganz rechts außen ist der Rosenbogen mit einer weißen Wildrose abgebildet, durch den hindurch man auf das Sommerbeet mit der Hosta 'Sum and Substance' sieht.
Im Juni ist der Garten besonders farbenprächtig. Links außen der Blick vom Haus hinab über den Teich. Daneben der neue Clematis an der Kletterpyramide, rechts oben Eragrostis curvula mit Alchemilla mollis und Geranium pratense. Unten einmal mehr das Sommerbeet, das in dieser Zeit des Jahrs nur wächst und mit Stachys grandiflora und Penstemon erste Farbe zeigt.
Das neue Schattenbeet muss sich erst entwickeln, ich bin auf das kommende Jahr bereits gespannt. Einen sehr spannenden Kontrast bildet die gelbe Hesperis lutea, deren Triebe weit überhängen, zusammen mit Geranium psilostemon, x magnificum und 'Patricia'. Der Weg vom Haus hinab zum Teich ist Mitte Juni mit zahlreichen Blumen wie Lein, Felberich, Spornblumen und vielen Einjährigen gesäumt.

Im Schattenbeet unterm Apfelbaum endet mit der Deutzienblüte das Frühjahr, die Hosta färben sich endgültig aus und die verschiedenen Grüntöne beginnen zu wirken. Auch an anderen Stellen im Garten beruhigen Hostas den Blick und kontrasierten zu feinen Blättern oder dem Laub von Taglilien.

Eine wirklich sehr besondere Staude ist der weiße Staudenknöterich Aconogonum 'Johanniswolke' (vormals Persicaria amplexicaule), der riesige, standfeste Büsche bildet, die in jedem Beet die Blicke auf sich lenken. Wenn man die verblühten Teile ausschneidet, blüht die Staude bis in den Hochsommer geringt, aber doch nach und bildet mit den großen Blättern einen tollen Beethintergrund.

In der Zeile oben sieht man einige Beet- und Garteneindrücke vom Übergang des Gartens in den Juli. Ab dieser Zeit gewinnen die Schattenpartien wieder an Farbe. Links oben ist es eine fliederfarbige Astilbe, die neben Hosta 'Guacamole' mit einer weißen Moschusmalve Licht in den Schatten bringt. Unterhalb sind es gelbe und rosa/lila Töne, die den Schatten beleben; rechts sieht man eine Komplettansicht dieses Beetes. Das Lila der Hostablüten findet sich dort in den Blüten der (noch kleinen) Wiesenraute wieder, das Gelb der Ligularie harmoniert mit den gelben Farbtönen der Hostablätter. Spannung erhält diese Kombination zusätzlich durch die verschiedenen Blätter, wie den großen der Zimthimbeere, den eher spitzen der Helleboren, den feinen der Farne und denen von weiteren Stauden.

Etwa ab Mitte Juli wird das Sommerbeet (links), vor allem durch den Staudenknöterich, immer prächtiger. Das Kiesbeet wirkt durch die verschiedenen Strukturen und den Blütenständel von Cephalaria dipsacoides, die über den anderen Stauden flirren. Rechts sieht man den Eingang zum umzäunten Bauerngarten, dessen Rosenbogen von einer dunklen Clematis umspielt wird.

Im Abendlicht leuchtet das gelbe Laub der Robinie am Teich und das der roten Prunusbäume an der Einfahrt ganz besonders. Gegen Ende Juli beginnt auch langsam die Zeit der Gräser. Rechts ist die Beetbucht im ersten Morgenlicht zu sehen. Im Beet rund um die Kletterpyramide wachsen Staudenknöterich, Phlox, Chelone, Gräser, Staudenclematis, Geranium und verschiedene Astern, die aber erst im Herbst in Erscheinung treten.

Einen ganz neuen Gartenbereich, nämlich eine Wiese gegenüber der Garage und der Straße, südlich des Hauses, haben wir im Frühjahr 2008 zu bepflanzen begonnen. Bisher wurde dort in mehreren langen Beeten Gemüse angebaut, einige Obstbäume und Beerensträucher wurden bepflanzt. Als vorläufiger Abschluss dieser Nutzgartenbeete legten wir ein langes Beet an, das wegen der geschwungenen Vordergrenze zwischen eineinhalb und zwei Meter breit ist. Bepflanzt wurde es dann ab März bis in den Mai hinein, vorwiegend von meiner Mutter. Im Hochsommer hatte es sich dann zu einem wunderschönen Beet entwickelt, das wegen seiner Lage neben der Einfahrt die Blicke aller auf sich zog. Es beinhaltet zum Großteil sonnenhungrige Stauden.
Die Tatsache, dass das linke Bild etwa fünf Monate nach Umgraben des Bodens und Einpflanzen der Stauden entstehen konnte, ist vor allem auf die günstige, weil feuchte, Witterung zurückzuführen. Das Bild zeigt aber auch, wie schnell man aus einem Stück wilder Wiese ein beeindruckendes Staudenbeet anlegen kann. Rechts die Grillstelle hinter dem Haus, wie so oft diesen Sommer, in Aktion :-).
zur Startseite