Ab
Juli wird es in den Staudenbeeten sommerbunt. Im Schatten
hingegen gibt es nur mehr wenige Blüten - man sollte
aber die Hosta nicht unterschätzen, zahlreiche
von ihnen blühen sehr reich und können durchaus
auch der Blüten wegen gepflanzt werden. Ansonsten
überwiegen in den schattigen Bereichen die verschiedensten
Schattierungen von Grün und Panaschiert.
Mamas
Beet von letztem Frühling, jetzt also ein Jahr
und drei Monate alt, zeigt sich nun von der besten Seite.
Auf dem linken Bild zu sehen ist Valeriana alliariifolia
zusammen mit Veronicastrum und Nepeta, eine luftige
und sehr schöne Kombi. In der Mitte Helenium inmitten
von grün mit Verbascum nigrum 'Album'. Rechts ein
Klassiker; Echanicea zusammen mit Nepeta.
Auch
hier sehen wir das langgezogene Beet meiner Mutter.
Phlox und Agastachen spielen eine wichtige Rolle. Unten
in der Mitte sehen wir den gewöhnlichen Baldrian,
Valeriana officinalis, der eine schöne Beetstaude
abgibt. Rechts unten ein Juwel aus dem Schattenbeet:
Anemonopsis macrophylla.
Ab
Mitte August bemerkt man den Herbst; zuallererst an
den Gräsern, die jetzt zu ihrer Hochform auflaufen.
Aber auch die Rudbeckien und ihr Gelb tragen zu der
herbstlichen Stimmung, die von den rosa Anemonen, die
leider den ganzen Kiesgarten durchwuchern, noch verstärkt
wird.
Weil
im Garten nicht immer alles klappt und so wird, wie
ich mir das vorstelle, wurden heuer im Sommer zwei neue
Beete angelegt. Das erste befindet sich direkt vor dem
Haus auf der Südwestseite und war von der Chamäleon-Pflanze
(Houttynia cordata) und anderen invasiven Pflanzen vollkommen
durchwachsen. Daher habe ich alle Wurzeln ausgegraben,
Sand untergemischt und trockenheitsliebende Pflanzen
gesetzt sowie zahlreiche Allium-Zwiebel versenkt. Rechts
sieht man ein neues Schattenbeet unter der Hecke. Es
befindet sich in Verlängerung des schon bekannten
Beetes (im Mai/Juni-Beitrag mit Trillium, Brunnera und
Lathyrus oft zu sehen) und beinhaltet ähnliche
Pflanzen. Ich bin schon auf die kommende Saison gespannt.