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Bilder aus meinem Garten
Der Garten im Winter 2008 / 2009
Anfang und Mitte Dezember warteten wir heuer vergebens auf den Schnee. Zum Trost gab es angenehme Wintertage, an denen man den Garten in seiner Ruhephase beobachten konnte. Die wichtigesten Elemente sind in unserem Garten Gräser und den heimischen Kalkstein, der um diese Jahreszeit sehr dominant wirkt und die Beete durch Begrenzungen strukturiert.
Das Schilf im Reinigungsteich hat nun seine Zeit. Immergrüne Pflanzen setze ich kaum, ich finde, im Winter sollte der Garten einfach ruhen und mit den Überresten des Jahres an die Üppigkeit erinnern. Vielen Betrachtern fehlt hier womöglich das Grün, ich bin mag die verschiedenen Schattierungen von Braun lieber. Auch Kater Oskar liebt die vielen Gräser, in denen er sich verstecken kann. Rechts die Samenstände von Lunaria rediviva, die noch immer ziert.

Im Sommerbeet stehen nur mehr die wirklich großen Stauden wie Vernonia crinita, Agastache rugosa und Sanguisorba. Beim ersten Schnee knicken die Stängel meist ein. Im Frühjahr kann man einen Großteil der Stauden einfach wegheben, womit das Beet innerhalb einer Viertelstunde aufgeräumt ist. Rechts das Apfelbaumbeet vom Bach aus, die Wegführung mit Rasen und Beeten wirkt im Winter besonders gut.

Links oben ein Miscanthussämling am Teichabgang, darunter die schon zerfallenen Samenstände von Sanguisorba. In der Mitte oben die wolligen Samenkügelchen der Vernonia, darunter Hortensie 'Annabelle'.
Rechts oben posiert Oskar inmitten des Sommerbeetes auf seiner Lieblingsstelle, einem alten Baumstamm aus dem Fluss. Darunter spielt er am zugefrorenen Teich mit einem Kieselstein, ein Spiel, das ihm diesen Winter viele lustige Stunden beschert hat.
Der erste Schnee nach Weihnachten zeigt den Garten in ganz anderem Kleid. Manche Samenstände stechen dunkel aus dem Weiß hervor, andere sind kaum zu sehen oder haben keine so deutliche Wirkung.
Diese wunderschöne Stimmung konnten wir Anfang Jänner genießen. Mit Schnee und Rauhreif wirkt der Garten am schönsten. Ich kann wirklich nur allen empfehlen, die Staudenbeete den Winter über nicht zurückzuschneiden, damit der Garten nicht völlig leer erscheint. Im Frühling ist das Wegräumen in kurzer Zeit erledigt. Unten links eine Blaumeise stellvertretend für die vielen Vögel, die im Winter zum Futterhaus kommen.
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