Krankheiten und Schädlinge an Geranium
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Glücklicherweise sind Geranium sehr robust und widerstandsfähig, haben wenige Feinde und regenerieren sich schnell, falls ihnen doch etwas zusetzen sollte.
Schnecken sind nur für Sämlinge und junge Pflanzen ein Problem und auch das nur in seltenen Fällen.
Ähnlich verhält es sich mit Blattläusen, sie treten nur im Gewächshaus bei Jungpflanzen auf.

Dickmaulrüssler können hier schon gefährlicher werden. Die ausgewachsenen Käfer knabbern angeblich nur an den Blatträndern, die kleinen Larven allerdings tun das an den Wurzeln und können so ganze Pflanzen zum Eingehen bringen. Meist hilft es, wenn man die betroffene Pflanze sofort ausgräbt, die ganze Erde vom Ballen - und somit auch die Larven - ausschüttelt und die Pflanzen neu auspflanzt oder sie vorerst in Töpfe pflanzt, bis sie sich wieder erholt haben.

Ein verbreitetes Schadbilder ist der Mehltau, der alle Geraniumarten befallen kann, meist aber bei pratense, phaeum und clarkei auftritt. Der Auslöser ist fast immer die Witterung. Man sollte die befallenen Pflanzen sofort zurückschneiden, der neue Austrieb ist dann gesund.

Interessant sind auch diese Schadbilder an einem G. renardii. Vermutlich handelt es sich bei den Schädlingen um Larven von Blattwespen. Das Geranium erholte sich nach dem Befall rasch wieder.
Hier sieht man die Schädlinge. Falls Sie wissen, um welche Tiere es sich handelt, würde ich mich freuen, wenn Sie mir dies mitteilen würden.
Unbekannt ist auch der Verursacher dieses Schadbildes. Alle Blüten dieser Pflanze waren durchlöchert. Eine Vermutung ist der Rapsglanzkäfer, (Meligethes aeneus), der laut Literatur zwar nur Kreuzblütler befällt, aber auch schon auf Geranium beobachtet wurde.
Wenn Sie von weiteren Schädlingen wissen, selbst befallene Pflanzen haben oder Bilder davon, können Sie mich gerne kontaktieren.
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