Hochwasser in Steyr


Die Zeitungen berichten:

Es ist der 12. August 2002. Es regnet ununterbrochen, Tag und Nacht, und es regenet überall! Ältere Steyrer sagen: "So arg war es nicht einmal im 54er Jahr". Die viele Hochwassererfahrung der Betroffenen und Helfer, die sonst immer nützt, reicht bei diesen Wassermassen nicht mehr aus.

Der Stadtplatz ist abgeschnitten. Im Rathaus brechen die Stromversorgung und das interne Kommunikationssystem vorübergehend zusammen. Der Wasserpegel steigt ständig. Das Kraftwerk Klaus im oberen Steyrtal muss die Schleusen öffnen und es ist die Rede von einer Flutwelle. Man spricht auch von der Gefahr, dass die Staumauer des Ennskraftwerks Rosenau  nachgeben könnte. Was das bedeuten würde, kann ich nicht einmal denken.

Die Ennsbrücke "schwimmt zu Mittag bereits auf". Es könnte passieren, dass sie einstürzt. Niemand darf sie mehr betreten. Von Steyrdorf aus können wir die auf der anderen Seite der Flüsse liegenden Stadtteile nicht mehr erreichen.

Den Wehrgraben hat es besonders arg erwischt:

Keine Bewirtung mehr beim Otto, keine Fahrt mehr mit dem Auto.

Ohne Hilfe geht gar nichts mehr.

Peter Trautwein